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Flyland

Gleitschirmfliegen, Luftraum und Fluggebietsdatenbank der Schweiz
Luftraum und Fluggebietsdatenbank

CTR Buochs

Neues Infoblatt, gültig ab 16.12.2009

Funkfrequenz Alpnach / Kägiswil 128.475 statt 118.975

http://www.shv-fsvl.ch/fileadmin/redakteure/PDFs/Sicherheit/Luftraum/Gebiete/Buochs_2010.pdf

KOSIF wird DABS

KOSIF wird DABS


KOSIF wird ersetzt durch DABS (Daily Airspace Bulletin Switzerland)

Das bisherige KOSIF – Bulletin erhält einen neuen Namen DABS und wird ergänzt.
Nebst den bisherigen Aktivitäten von Schiessen über 250 m/gnd, Gefahren- und Flugbeschränkungsgebieten werden neu auch NOTAM’s aufgenommen und dargestellt. Insbesondere für die Hängegleiter von Interesse ist die Veröffentlichung der Tempo MIL TMA’s wie Sion, Locarno, Meiringen und Alpnach/Buochs wenn aktiv.

Das Bulletin kann wie bisher unter www.skyguide.ch → für Piloten (AIS) →DABS für den aktuellen Tag und ab 13 Uhr für den Folgetag abgerufen werden. Nicht veröffentlicht werden die Aktivierung von HX–Lufträumen wie TMA T1-3 Basel!

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass frühzeitige Aufhebungen nicht immer zur Veröffentlichung einer neuen DABS führen (Gefahrenrückgang oder Aufhebungen von Luftraumeinschränkungen). Die neuesten Informationen erhalten Sie beim Fluginformationsdienst (FIC) oder beim
 
KOSIF-Büro Tel. +41 44 813 31 10

Das heisst, dass Aufhebungen nie auf den DABS erscheinen, können aber vorgenommen werden. Es lohnt sich also für Streckenjäger zuerst anzurufen, ob die Zone noch immer aktiv ist. Also Nummer auf Handy speichern! (Grund liegt an der Veröffentlichungsregel der DABS)

Kontrolliert die Lower Limit per aktuellster Segelflugkarte. Denn im KOSIF/DABS werden Aufteilungen nicht vermerkt. Wie zBsp LS-R4 wird im DABS nur GND-2700m vermerkt. Richtig ist, wie auf Segelflugkarte, dass GND-2700m nur über dem Neuenburgersee gilt und im Jura (Mauborget bis Neuenburg) bis 1500m geflogen werden darf (also 1500m-2700m). Darum darf man in Mauborget auch fliegen, wenn die Zone LS-R4 aktiv ist.

Weitere Änderungen Luftraum 2010
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Luftraum-Refresher für Segelflieger

Luftraumverletzung

Bericht im SWISS GLIDER vom Juli 2013

Ich hoffe die Vorfälle geben etwas zu denken, da ich selber schon erlebt habe, wie Piloten die Luftraumregeln etwas Grosszügig auslegten. Die Konsequenzen, werden alle Piloten betreffen. BZ

Gefährliche Luftraumverletzungen
Weniger als 100m Abstand zu SWISS-Maschine

Kaum haben wir in der Mai-Ausgabe über die Hotspots der Luftraumverletzungen berichtet  und schon ereignen sich Luftraumverletzungen durch Gleitschirmpiloten - sogar überaus gefährliche:

 Am 8. Mai. Ca. 16 Uhr. befand sich ein Verkehrsflugzeug der SWISS im Anflug auf Zürich - Kloten im deutschen Luftraum (wird von Skyguide überwacht), als es auf rund 2050 m ü.M. einen Gleitschirm mit einem Abstand von weniger als 100 m passierte Der Gleitschirmwar ohne Bewilligung in den Luftraum C eingeflogen, der in diesem Bereich eine Untergrenze von 1700 m ü.M. hat! Die Fluggesellschaft verfasste einen Bericht, der nun eine Untersuchung bei der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (bfu) zur Folge hat. Die bfu stuft den Vorfall als schwere Störung des Luftverkehrs ein, der Auswirkungen auf den fehlbaren Piloten und möglicherweise den gesamten Sport haben dürfte.

Bachtel: 60m In Abstand zu Luftwaffe

Ebenfalls am 8. Mai flogen um ca. 11 Uhr im Bereich Bachtel gleich mehrere Gleitschirme ohne Erlaubnis in der TMA2 von Dübendorf auf und über 1800 m ü.M. (die TMA beginnt auf 1700m). Ein Pilatus Porter der Luftwaffe passierte einen davon mit ca. 60 m Abstand!

Salève: Zahlreiche Piloten In der TMA

Am 11. Mai wurden von einem Fallschirmabsetzpiloten zahlreiche Gleitschirme über dem Salève gesichtet, die sich zwischen 2000 und 2500m - also innerhalb der TMA von Genf – aufhielten. Skyguide verfasste einen Bericht.

Stanserhorn: Akroschirme in CTR

Am 13. Juni um 15.45 Uhr starteten zwei Akro-Gleitschirmpiloten vom Stanserhorn ohne Bewilligung Richtung Norden, während die CTR (HX) aktiv war. Gleichzeitig befand sich eine PC12 im rechten Gegenanflug auf die Piste 7 von Bouchs. Kurz vor dem Eindrehen in den Quer- und Endanflug passierte der PC12  den zuerst gestarteten Gleitschirm gemäss Flugsicherung mit nur wenigen Metern Abstand. Der zweite Gleitschirm folgte etwa eine Minute später und stellte keine Gefahr mehr dar. Beide Piloten landeten auf einem Feld unterhalb der Talstation der Cabrio-Bahn oberhalb Stans. Die sofort aufgebotene Polizei konnte die Piloten nicht mehr ausfindig machen. Die beiden Flugverkehrsleiter erachteten den Vorfall als sehr gefährlich und erstellten einen Bericht zuhanden des BAZL.

Während die Piloten im Fall Dübendorf und Salève bisher unerkannt blieben, konnten die Piloten im Anflug auf Kloten und am Stanserhorn ausfindig gemacht werden. Sie müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. (cm)

Rücksichtslos

Es ist schon äusserst bedenklich, dass es solch rücksichtslose Piloten gibt, die sich um Luftraumregelungen derart foutieren und damit nicht nur den Flugverkehr, sondern unseren Sport als Ganzes (resp. die noch verbliebenen Freiheiten) derart massiv gefährden. Nicht auszudenken, was mit unserem Sport passieren wird, wenn der Abstand mal nicht mehr reicht und ein Zusammenstoss eines Airliners mit einem Gleitschirm traurige Tatsache wird.

Mit grossem Aufwand wurde vor vielen Jahren sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz der Zugang unseres Sports zum Luftraum E erkämpft. Diesen wieder zu verlieren und nur das noch im Luftraum G fliegen zu dürfen, würde das faktische Aus bedeuten.

Chrigel Markott

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